Teilnehmer der Podiumsdiskussion

Die Podiumsdiskussion „Spannung zwischen Privatssphäre und Öffentlichkeit“ ist ja bereits angekündigt und wird sich mit der Frage nach der Bedeutung von Privatheit in der digitalen Welt beschäftigen. Ein Thema was mehr und mehr an Bedeutung gewinnt und auch in diesem Sommer, unter anderem durch die Street View-Debatte in den Massenmedien angekommen ist. Wir freuen uns euch bereits jetzt verraten zu können welche Teilnehmer wir dafür gewinnen konnten. Moderiert wird das Podium von Martin Haase.

Angelo Veltens:

Seine Aussage zum Thema: „Der Angriff auf die Privatsphäre der Bürger war einer der Hauptgründe, weshalb ich Pirat geworden bin. Ich habe die Piratenpartei in Rheinland-Pfalz mit aufgebaut und bin dort heute Politischer Geschäftsführer sowie Spitzenkandidat zur Landtagswahl 2011. Transparenz und Datenschutz sind für mich kein Widerspruch - genau wie einen transparenten Staat, statt gläserner Bürger fordere ich eine transparente Partei, statt gläserner Piraten.“

Werner Hülsmann:

Er ist selbständiger Diplom-Informatiker, Datenschutzberater, Datenschutzsachverständiger und externer Datenschutzbeauftragter des Bundesverbands der Piratenpartei, ist der Ansicht, dass das Recht auf informationelle Selbstbestimmung und der Schutz der Privatsphäre heute wichtiger sind denn je.



Bastian Greshake:

Bastian ist 25 Jahre alt und hat gerade seinen Bachelor-Abschluss in den Biowissenschaften absolviert. Wenn er nicht gerade im Labor versucht, die Menschheit zu retten, lebt er online. Seit 2005 lebt er öffentlich. Über Blogs, Twitter und andere digitale Kanäle lässt er andere an seinem Leben teilhaben. Sein Ansicht zum Thema: „Wer sein Leben öffentlich im Netz lebt, der verliert nicht seinen Job, sondern seine Angst.“

Christian Heller:

Christian Heller, 25, lebt als Publizist in Berlin. Er beschäftigt sich in Text, Rede und Experiment mit Auswirkungen technologischer Veränderungen auf die Zivilisation. Er bearbeitet techno-utopisch-futuristische Thesen vom "Mind Upload" bis zur "Technologischen Singularität". Privatsphäre als vor äußeren Blicken geschützter Bereich ist für Christian Heller ein Wert auf dem absteigenden Ast. Transparenz ist jetzt das Mittel der Wahl im Kampf gegen Machtmissbrauch und für eine tolerantere Gesellschaft. Der politische Kampf sollte für mehr Transparenz geführt werden. Der Kampf des Datenschutzes dient sich zu leicht dem Kampf für ein Weniger an Transparenz an.